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Aktuelles · September 2026

42 Kilometer, 2.019,02 Euro und ein ganz großes Herz

Der Sponsorenlauf der Eightie’s war nass, anstrengend, manchmal ein wenig verrückt und am Ende vor allem eines: ein voller Erfolg für den guten Zweck.

Der Sponsorenlauf der Eightie’s war nass, anstrengend, manchmal ein wenig verrückt und am Ende vor allem eines: ein voller Erfolg für den guten Zweck.

Beim Mammut Nachtmarsch stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herausforderung, 42 Kilometer durch die Nacht zu marschieren. Was auf dem Papier nach einem sportlichen Abenteuer klingt, fühlte sich unterwegs zeitweise eher wie eine Mischung aus Extremsport, Survival-Training und Selbstfindungskurs an.

Besonders in der Nacht zeigte das Wetter keine Gnade. Sintflutartige Regenfälle verwandelten Teile der Strecke in eine echte Herausforderung. Zwischenzeitlich blieb den Läuferinnen und Läufern nichts anderes übrig, als unter einer Brücke Schutz zu suchen. Doch Aufgeben war keine Option. Schließlich wurde nicht für sich selbst gelaufen, sondern für Menschen und Tiere, die Unterstützung brauchen.

Schon vor dem Start hatte der Tag für besondere Momente gesorgt. Rund 20 Bewohnerinnen und Bewohner des St. Elisabeth besuchten gemeinsam mit ihren Begleitpersonen das MSV-Spiel gegen Würzburg. Die Eightie’s überraschten die Gruppe zuvor mit MSV-Schals, sodass alle bestens ausgestattet ins Stadion fahren konnten. Die Freude darüber war riesig und die Begegnungen rund um das Spiel zeigten einmal mehr, worum es bei den Eightie’s geht: Gemeinschaft leben und Menschen ein Lächeln schenken.

Anschließend machten sie sich direkt vom Stadion auf den Weg zum Start des Nachtmarsches. Was folgte, waren 42 Kilometer voller Herausforderungen: Regen, Dunkelheit, müde Beine, brennende Waden und Blasen an den Füßen. Am nächsten Morgen stellten einige fest, dass offenbar auch Muskeln schmerzen können, von deren Existenz man bisher gar nichts wusste.

Mindestens genauso spannend wie der Marsch selbst verlief die Spendensammlung. Um zusätzliche Motivation zu schaffen, wurden bei verschiedenen Spendenzielen Eightie’s-Schals ausgelobt. Die ersten 1.000 Euro waren noch hart umkämpft, doch dann nahm die Aktion richtig Fahrt auf. Frank Friedland sicherte sich den ersten Schal, Marion und Marina Junker knackten die Marke von 1.500 Euro. Die Zebraherde e.V. brachte mit einer Spende von 190,20 Euro die Aktion direkt am Stadion vor dem Spiel voran und erreichte die 1.750-Euro-Marke. Im Start Bereich wurde schließlich die magische Grenze von 2.000 Euro geknackt. Den dazugehörigen Schal durfte Michael „Migu“ Herbers in Empfang nehmen.

Als die Teilnehmer in der Startzone standen und auf den Beginn des Marsches warteten, war die Freude riesig. Aus einer leisen Hoffnung war Realität geworden.

Am Ende standen beeindruckende 2.019,02 Euro auf dem Spendenkonto.

Das Geld kommt dem St. Elisabeth, einem Gnadenhof sowie einer Resilienz Trainerin zugute. Diese unterstützt Kinder in Kindergärten und Grundschulen dabei, selbstbewusst aufzutreten und Mobbing vorzubeugen. Die Eightie’s waren von ihrer Arbeit so beeindruckt, dass sie die Finanzierung von rund 17 Trainingseinheiten übernehmen werden.

Die Spendensumme mag auf dem Papier nur eine Zahl sein. Dahinter verbergen sich jedoch viele Geschichten: Menschen, die geholfen haben, Tiere, die versorgt werden können, Kinder, die gestärkt werden, und Unterstützerinnen und Unterstützer, die gezeigt haben, was Gemeinschaft bewirken kann.

Die Eightie’s bedanken sich herzlich bei allen Sponsoren, Helfern und Wegbegleitern. Ohne diese Unterstützung wären weder die 42 Kilometer noch die 2.019,02 Euro möglich gewesen.

Und weil gute Geschichten eine Fortsetzung verdienen, steht bereits fest: In zwei Jahren wird der Sponsorenlauf wiederholt.

Bis dahin bleiben die Eightie’s natürlich aktiv. Das nächste Kneipenquiz ist bereits ausverkauft, für das Frühjahr ist eine weitere Ausgabe geplant. Außerdem startet ab Mitte November wieder der Wunschbaum für benachteiligte Kinder. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.

Manchmal beginnt etwas Großes mit einem einzigen Schritt. In diesem Fall wurden daraus 42 Kilometer, 2.019,02 Euro und ganz viele glückliche Gesichter

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